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Ehm Welk-Haus

Freundeskreis Ehm Welk e.V.

Geschäftsstelle und Veranstaltungsort
Ehm Welk-Haus Bad Doberan

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KULTUR INS GRUNDGESETZ - Aufruf zur Unterstützung dieser Petition   mehr

 

Das Ehm Welk-Hauses wird unter Beachtung alle aktuellen Corona-Bestimmungen in MV zu unseren Öffnungszeiten die Tür wieder öffnen.  mehr

 

"Kunst im Ehm Welk-Haus" - Eröffnung zu Pfingsten auf Grund der aktuellen Corona-Regeln abgesagt ...  mehr

 

Lesetipps - mitmachen - selbst ein Buch vorstellen und empfehlen.  mehr

 

Ausblick


Unsere Planungen zur AQUAnostra-Woche 2021   mehr lesen


Hier werden wir unter Beachtung der jeweils gültigen Corona-Bestimmungen in MV aktuelle Auskünfte zu unseren Öffnungsschritten bekanntgeben.

  • Informationen

    Das Ehm Welk-Hauses wird unter Beachtung alle aktuellen Corona-Bestimmungen in MV zu unseren Öffnungszeiten die Tür wieder öffnen. Besucher sind herzlich willkommen.
    Veranstaltungen können z.Z. aber noch nicht durchgeführt werden.

    4. Juni.2021

 

Klick vergrößert!
Kunst im Ehm Welk-Haus

 

„Kunst Offen“ wurde auf Grund der Corona-Pandemie offiziell abgesagt. Anlässlich dieser Kunstaktion zu Pfingsten plante der Freundeskreis die Eröffnung einer Ausstellung unter dem Titel „Malen macht Spaß“ mit Arbeiten einer lokalen Malgruppe. Nun schmücken deren Bilder die Wände im Welk-Haus und der Freundeskreis würde natürlich gern die Ausstellung ab Pfingsten präsentieren. Wir und die Künstlerinnen halten uns Pfingsten bereit und werden (sofern möglich) vor Ort sein.

Bei schönem Wetter sollte auch der Garten des Ehm Welk-Hauses zugänglich sein, wo alternativ eine kleine „Open Air-Ausstellung“ geplant ist. Hier sind Gespräche in entspannter Atmosphäre oder ein Austausch mit den Mitwirkenden der Malgruppe möglich, die natürlich Auskünfte geben sowie alle Fragen zu den Bildern beantworten.

Die Ausstellung wird über Pfingsten hinaus bis voraussichtlich Ende Juni im Welk-Haus zu sehen sein, ein Besuch lohnt sich also!

NEU!

Öffnung zu „Kunst im Ehm Welk-Haus": 8. - 30. Juni 2021, am Dienstag, Donnerstag und Samstag, jeweils von 13 - 16 Uhr.
(unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Bestimmungen!)

Eröffnung:
Samstag, 22. Mai 2021
, und Sonntag, 23. Mai 2021, von 10 bis 16 Uhr.
Die geplante Eröffnung der Ausstellung zu Pfingsten musste leider ausfallen!


Eintritt frei.

Ehm Welk-Haus, Dammchaussee 23, 18209 Bad Doberan, Tel. 038203 62325.

Der Freundeskreis Ehm Welk freut sich über reges Interesse und viele Besucher.

 

 

 

Die Malgruppe stellt sich vor:


Malen entspannt und öffnet den Geist, der kreative Austausch mit anderen Gleichgesinnten regt an. Ein wunderbares Hobby für jeden, der mit offenen Augen durch die Welt geht.

Mitwirkende: Malschüler/Innen der Künstlerin Simone Boll in Rethwisch sind u.a. I. Bosecke, C. Sobjetzki, M. Goschnik, S. Fritze, R. Schuldt, G. Jarmatz, J. Heidelbach, Y. Liermann.

Dies sind nur einige der Mal- und Zeichenschüler/innen der Dozentin Simone Boll, die sich an „Kunst Offen“ beteiligen werden. Die Arbeiten sind in Technik und Inhalt vielfältig und abwechslungsreich.
Frau Boll bietet Kurse in Bad Doberan und Rethwisch an. Sie finden montags, dienstags, mittwochs und donnerstags statt und sind für Jede/Jeden offen. Jeder Teilnehmer findet sein Thema und seine Technik und die Dozentin erläutert Grundlagen des Zeichnens und Malens in entspannter Atmosphäre.

Kontakt:  www.simoneboll.de   -   03 82 03 - 73 60 90

 


 
AQUAnostra - das Wasserfest in Bad Doberan und Heiligendamm

Der Freundeskreis plant Veranstaltungen für die Woche vom 12. - 20.6.21

AQUAnostra fand erstmalig in den Jahren von 2002 bis 2008 statt und war eine Veranstaltungsreihe mit vielen Facetten. Der Kunstverein Roter Pavillon fungierte damals als Träger des Projektes und setzte es gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Unterstützern um. 2016 erlebte AQUAnostra seine Wiedergeburt. Ein Team, bestehend aus mehreren Vereinen, Initiativen und der Tourismusinformation Bad Doberan, stellt seitdem ein abwechslungsreiches Programm für alle Kultur- und Naturfreunde auf die Beine.

AQUAnostra – „unser Wasser“ – ist ein Kulturereignis, das unverwechselbar zu Bad Doberan gehört. Thematisch dreht sich alles ums Wasser: Wasser als Antriebskraft, z.B. von Wassermühlen im Zisterzienserkloster Doberan, Wasser als Heilmittel, als Lebensmittel, als Quell der Inspiration für Künstler aber auch Wasser als bedrohtes Element…Vorträge, Führungen, Kunstausstellungen, Wanderungen, Konzerte, Lesungen und Filmaufführungen sowie Umweltprojekte oder historische Themen standen und stehen auf dem Programm. Als großes Event avancierte das „Anbaden in Heiligendamm“.

Nach der Corona bedingten Pause 2020 ist für dieses Jahr eine AQUAnostra-Woche vom 12.-20.Juni in Planung, sofern alles gut verläuft und die Bedingungen es ermöglichen. Das gesamte Programm wird ab Mai mittels Flyer und im Internet zu ersehen sein.

Der Freundeskreis Ehm Welk muss die für den 17. Juni 2021  geplanten Veranstaltungen auf Grund der Corona-Bestimmungen in MV leider absagen.


Zum Kindernachmittag „AQUAmalen“
wollen wir „kleine Künstler“ einladen, die nach Vorlagen ausmalen oder ihre eigenen Ideen aufs Papier bringen können - gern mit Eltern oder Großeltern.
Termin: Donnerstag, 17. Juni 2021 ab 15 Uhr im Ehm Welk-Haus.

 


Foto: privat, Steinbeck

Unsere Abendveranstaltung ist einem höchst aktuellen und brisanten Thema gewidmet: "Eine Trauminsel und ihre Umweltprobleme“. Wir gehen wir sozusagen auf Reisen, nach Cook Islands. Ein Sehnsuchtsort in der Südsee und Reiseziel vieler Urlauber. Aber die Insel leidet unter der Zunahme des Tourismus, hat Wasserprobleme, Schwierigkeiten mit der Müllentsorgung und als Folge ein Korallensterben.

Dieter & Fritzi Steinbeck gehen in ihrem Vortrag darauf ein. Aber sie zeigen mit imposanten Bildern auch all die Schönheiten der Insel.
Termin: Donnerstag, 17. Juni 2021, 19:30 Uhr, Ehm Welk-Haus.


 
Diese Veranstaltungen waren fürs Frühjahr geplant - wegen Corona aber immer wieder verschoben:

 

Abendveranstaltung im Ehm Welk-Haus
"Ich war doch nur geduldet…“ - ein Abend über Margarete Steffin.

 


Margarete Steffin

„Grete war der edelste Mensch, den man sich denken kann, eine große Person und für mich eine Lehrerin“, schrieb Bertolt Brecht nach ihrem frühen Tod 1941 in Moskau und nennt sie „unersetzlich“. Margarete Steffin war seine Mitarbeiterin in der Zeit des Exils. Er lobte aber auch ihren Sinn für sprachliche Schönheiten und ihre Kenntnis über das proletarische Milieu. Brecht wusste beides über für sich und sein Werk zu nutzen. Doch hat sie ihm nicht nur zugearbeitet, sondern selbst geschrieben.

Warum verband sich Brecht, der große Meister, mit dieser jungen Frau aus dem Arbeitermilieu, die ihn liebte und unter dieser Liebe litt? Was machte sie so unersetzlich und wer war Margarete Steffin überhaupt?

Dem spannungsreichen Leben dieser ungewöhnlich begabten Frau widmet der Freundeskreis im Frühjahr 2021 einen musikalisch literarischen Abend.
Heidi Greßmann, Stella Hartenstein und Hans-Peter Hahn werden lesen und auch das bis vor kurzem noch unbekannte literarische Werk der Margarete Steffin ans Licht bringen.

Geplant ist diese Veranstaltung im Rahmen der Bad Doberaner Frauen- und Familienwoche 2021.



Literarischer Nachmittag zu Ehm Welks
"Wundersame Freundschaften"
und weitere Geschichten über die Liebe zu Tieren.

Es lesen und erzählen Heidi Greßmann und Heide Niemann-Rabe.
Über wundersame Freundschaften zu hören rührt das Herz. Besonders, wenn es sich um Geschichten handelt, die Mensch und Tier gemeinsam erlebten.

Dass Ehm Welk zu den großen deutschen Erzählern gehört wissen viele, dass aber auch sein Vater Gottfried ein äußerst amüsanter Geschichtenvorträger war, ist den meisten unbekannt.

Der Sohn nahm alles ernst, was der geliebte Vater sagte und tat. Mit Vergnügen erfanden beide in späteren Jahren hintersinnige Geschichten und schmückten Selbsterlebtes phantasievoll aus. Wunderbare Bücher entstanden!

So unterschiedlich sie auch gewesen sein mögen, eins hatten sie auf jeden Fall gemeinsam: die Liebe zum Tier, ganz besonders die zum Hund. Ehm Welk beschreibt das so:

„Am Anfang meiner Tage steht das Tier. Nicht irgendein Tier ... ein Pudel ... SIMSON ... ein großer kluger und unmenschlich nobler Hund. Vielleicht würde er nicht so übermächtig den Anfang meiner Erinnerung hüten, hätte er nicht die Aufgabe gehabt, meine kleine Existenz zu beschützen ...“

Im Oderbruch in Biesenbrow wächst Ehm Welk auf. Er wird geprägt von den einfachen Dingen des Lebens, die für ihn eine einzigartige Bedeutung haben - das Paradies auf Erden!

Später lebt Welk in Berlin. IWAN, ein reinrassiger Steppenwindhund, kommt als erster Vierbeiner zu Ehm Welk ins Haus. Wild, lieb, anhänglich und selbstbewusst. Er liebte es, rennende Hunde zu überholen und sie dabei seitlich abzudrängen. Den Überholten geschah nichts, es war ein Spiel! Doch oft sahen die Besitzer der anderen Hunde das ganz anders ... In „Wundersame Freundschaften“ beschreibt Welk solche Szenen in humorvoller Weise, nimmt übertriebene Tierliebe auf die Schippe und menschliche Grausamkeiten gegen Tiere scharf aufs Korn.

„Gerechtigkeit in die irdischen Dinge bringen“, für Mensch und Tier gleichermaßen, waren Gottfried und Ehm Welks lebenslanger Traum.

Die „Wundersamen Freundschaften“ sind ein heiterer Genuss und gleichzeitig ein nachdenkliches Credo für den Schutz der Tiere.

„Solche Geschichten kann man nicht gut erfinden, die muss man erlebt haben...sonst würden sie nicht echt... Keine Geschichten habe ich lieber geschrieben als diese.“,
so Ehm Welk im Alter.

Mit seinen Werken „Die Heiden von Kummerow“ und „Die Gerechten von Kummerow“ ist Ehm Welk zu einem bekannten und beliebten Romanautor geworden. Ehm und seine Frau Agathe ziehen sich auf´s Land zurück – sie leben jetzt auf ihrem Bauernhof in der Nähe von Stettin. Unterdessen ist STUPS, ein Rauhhaarteckel, in der Welkschen Gemeinschaft angekommen und bald darauf verwöhnen die Welks auf ihren Hof eine ganze Schar von Teckeln.

Das Ende des Krieges 1945 zieht die Flucht nach sich und so gelangen sie 1950 über Umwege nach Bad Doberan. Dort nun wollte Ehm Welk schreibend alt werden. Der Teckel „Fräulein Schnüter“, als einzige mit auf die Flucht genommen, lebte weiterhin an der Seite der Welks.

Mit „PÜDEL TÜDEL“ schließt sich Weihnachten 1954 der Hundekreis. Bis zu seinem letzten Tag begleitete Ehm Welk dieser kluge und noble Hund, der (fast) immer wusste, wo die Brille seines Herrn lag …

Neben einer Auswahl von Welks wundersamen Tiergeschichten bringen die Vorleserinnen persönliche Erlebnisse zu Gehör - mit Hunden in der Hauptrolle!
Eine kleine Kostprobe aus Heide Niemann-Rabes „Alptraum Terry“ sei vorweggenommen:

Foto: privat, Steinbeck
Rosa radelt immer mit



Miro – das „Engelchen“
Fotos: H. Greßmann

 

... Eines Tages rief uns unser Vater ins Wohnzimmer, öffnete seine Aktentasche, aus der ein schwarz-weiß gemustertes Hundebaby rutschte. Der Kleine fiepte jämmerlich, zitterte am ganzen Körper und hinterließ das erste Pfützchen auf dem Teppich. Hurra, wir hatten einen Hund! Und was für einen! ...

Terry sollte ein Spielkamerad für uns Kinder sein. Doch Terry war ein Jagdgebrauchshund! Niemand in unserer Familie hatte Jagdambitionen ...Terry langweilte sich und erkundete seine kleine Welt auf eigene Weise ... Nachdem er meinen heißgeliebten Teddy in seine Einzelteile zerlegt, die Füllwolle im Haus verteilt und sich rigoros geweigert hatte, sich im Puppenwagen spazieren fahren zu lassen, hatten wir eine Art friedliche Koexistenz beschlossen. Terry wurde in den Garten entlassen ... Auf der Suche nach Maulwürfen ging er in die Tiefe. Er buddelte gewaltige Löcher wobei ihm völlig egal war, was er mit seinen Erdbewegungen ruinierte. Vater fluchte, Mutter ebenfalls ...

Armer Terry, so sage ich heute. Du warst am falschen Ort, in der falschen Familie. Und doch – da bin ich mir sicher – liebte Terry seine Familie und dieses Leben. Er kannte ja kein anderes.

Seine zweite Liebe gehörte der Musik, und zwar dem Mundharmonika-Spiel meines jüngeren Bruders. Terry saß vor ihm, lauschte mit seitlich geneigtem Kopf – und dann begann er zu singen. Sein Jaulen war melodiös und herzzerreißend.

Er stromerte durch den Ort und wir waren froh, wenn er nachmittags auftauchte. Bald erfuhren wir von seiner neuen Leidenschaft. Er jagte alles, was sich schnell bewegte. Radfahrer, Autos und freilaufende Hühner. Terry wurde wegen der Schadenersatzforderungen der Betroffenen zu einer unangenehmen finanziellen Größe. Unsere Eltern sahen nur einen Ausweg ...

Zweimal wurde Terry verkauft, jeweils etwa 25 Kilometer von unserem Zuhause entfernt. Beide Male kam er zurück auf seinen vier Pfoten. Er war unser Held. Und die Eltern begriffen: Bis dass der Tod uns scheidet ...

 

 

 

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24. Februar 2021
Vorlesewettbewerb - digital

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Externe Veranstaltungshinweise

Literaturhaus Rostock - Peter-Weiss-Haus, Doberaner­ Straße 21

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Uckermärkische Literaturgesellschaft e.V.

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Literatur-Link-Tipps

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