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Ehm Welk-Haus

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Wir wollen eine Idee umsetzen ...

An dieser Stelle möchten wir Ihre literarischen Empfehlungen veröffentlichen.

Vereinsmitglieder, Freunde, Bekannte und andere lesefreudige Menschen können sich beteiligen und ihr Lieblingsbuch, ein besonderes oder bemerkenswertes Buch vorstellen.
Nur keine Hemmungen! Bitte mitmachen und weitersagen!

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Und hier unsere ersten Tipps:

Mit Klick auf einen Buchtitel mehr lesen ...


Der Autor wurde 1926 in Oranienburg bei Berlin geboren und wuchs in Berlin auf. Er schildert eindringlich seine Jugend im Berlin der Nazi-Jahre und die dramatische Flucht in letzter Minute aus Hitler-Deutschland nach Schanghai. Dort erlebt er eine Zeit voller Entbehrungen und wird während des 2. Weltkrieges von den Japanern interniert.
1947 emigriert er nach Kalifornien.
Ob als Professor für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsmanager, Präsidentenberater oder Finanzminister – immer war Blumenthal mitten im Zeitgeschehen.
Den Ausklang bildet seine Rückkehr nach Berlin; in die Stadt der Kindheit und Jugend, aber auch der mörderischen Judenverfolgung. Mit der Souveränität des weltgewandten Staatsmannes bescheinigt er den Deutschen, ihre dunkle Vergangenheit endgültig hinter sich gelassen und eine moderne weltoffene Gesellschaft geschaffen zu haben.

Fazit: "Keine leichte Kost, aber äußerst interessant ist dieses Buch."


 

Wer von uns hat nicht schöne sommerliche und winterliche Erinnerungen vom Urlaub im Thüringer Wald?
Dorthin entführt uns die in Leipzig geborene Autorin Kati Neumann mit ihrem Roman "Was uns erinnern lässt".
Sie verbrachte selber einen Teil ihrer Kindheit im ehemaligen Sperrgebiet der DDR an der deutsch-deutschen Grenze im Thüringer Wald.
In ihrem Roman spiegelt sie auch ihre damaligen Lebenserfahrungen wider und vermittelt unter anderem einen detaillierten Eindruck vom Alltagsleben der Menschen hinter Stacheldraht in der Nähe des Rennsteigs.
Eine junge Frau findet ebendort 2017 im Wald in einem zugewucherten Keller die Hinterlassenschaften von Besitzern des ehemaligen Hotels "Waldeshöh". Sie begibt sich auf Spurensuche nach den Menschen, die dort gelebt und gearbeitet haben und denen letztendlich von den DDR-Behörden ihr Eigentum genommen und zerstört wurde.
Ein spannendes Panorama einer Familiengeschichte über drei Jahrhunderte, interessant gestaltet vor allem auch durch die Erzählstruktur!


Dieses Buch - ich muss es gestehen - hat mich tief in meiner „Ost-Seele“ getroffen. Auch wenn oder vielleicht gerade weil die Autorin ein Kind der Nach-Wende-Generation ist, fand ich mich zu meiner eigenen Überraschung erstaunlich oft wieder in ihren Beobachtungen und Begegnungen in Ost und West. Vieles spricht sie an, was so manchen von uns auch 30 Jahre nach der Wende noch beschäftigt und umtreibt.

Geboren 1990 in Gardelegen (Sachsen-Anhalt) und aufgewachsen in Magdeburg, wurde ihr erst nach dem Studium und während der ersten Berufsjahre klar, dass Ostdeutsche und Westdeutsche auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch unterschiedlich „ticken“.

Dann kamen die Pegida-Demonstrationen und der rasante Siegeszug der AfD in die ostdeutschen Landesparlamente. Und immer stärker wurde das Bedürfnis der Autorin, aus der ostdeutschen Perspektive heraus auf die Entwicklung nach 1990 zu blicken und mögliche Ursachen zu ergründen und zu benennen.

Um diesen ganz persönlichen ostdeutschen Blick auf die Vergangenheit und ihre Nachwirkungen bis ins heute und morgen geht es in diesem Buch.


In jedem einzelnen Augenblick der vergangenen vier Monate hatte er Verlangen nach der tröstlichen Wirkung des Rauschgifts gehabt. Er vermisste die wohlige Taubheit in seinem Bein und sehnte sich nach der sanften Stimme des Heroins, die ihm zuflüsterte, dass alles gut werden würde. Doch diese Stimme war verklungen. Er hatte einen schmerzhaften Entzug hinter sich, und wenn er seine Stelle behalten wollte, durfte er nicht rückfällig werden.

Seine Stelle ist die bei der Kriminalpolizei Wien als Inspektor. Zusammen mit einem jungen verarmten Adligen bildet August Emmerich ein ungleiches Ermittlerpaar, welches auf sehr ungewöhnlichen Wegen so manche Katastrophe gemeinsam durchsteht und Bösewichte, oft sind es Mörder, zur Strecke bringt.

Wer Krimis liebt, ist bei Alex Beer genau richtig, einer jungen österreichischen Schriftstellerin, die Archäologie studiert hat, mehrfach Preise erhielt und unter dem Pseudonym Alex Beer ihre spannenden, aber nicht allzu blutrünstigen Romane veröffentlicht. Es gibt inzwischen mehrere Teile mit dem merkwürdigen Ermittlerpaar- einem mittellosen, aus dem 1. Weltkrieg versehrt heimgekehrten klugen, aber nicht immer mit üblichen Methoden agierenden Polizisten Emmerich und dem jungen Ferdinand Winter, der dem „verrückten“ Chef nicht unbedingt nacheifern möchte, ihn aber letztendlich bewundert und viel bei gemeinsamer Verbrechensbekämpfung von ihm lernt.

Wien nach dem ersten Weltkrieg ist der Handlungsort für den Kriminalroman „Die rote Frau“ – einem der Emmerich-Storys

Eingebettet in die Nachkriegswirren, geschichtsgetreu und voller Spannung im verarmten und von Elend geprägtem Wien lässt die Autorin den Leser teilnehmen an kriminellen Machenschaften, die bis in höchste Kreise vordringen.

„Die rote Frau“ ist eines von vielen Emmerich-Büchern, das ich empfehle. Man fiebert bis zur letzten Seite mit den Hauptakteuren und wartet voller Spannung darauf, den nächsten Band zu beginnen.

Die Jury hat anläßlich einer Preisverleihung an die Schriftstellerin Alex Beer verkündet: „Was A. Beer erzählt, betrifft auch die heutige Zeit, aber wie sie es erzählt, lässt die ferne Vergangenheit lebendig werden."

Alle Krimis der Emmerich-Reihe von Alex Beer sind unabhängig voneinander zu lesen und zu verstehen.


Sasa Stanisic - ein aus Bosnien und Herzegowina stammender Autor - schreibt in seinem Roman "Vor dem Fest" über Ehm Welks Heimat, die Uckermark, und erhält dafür 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse. Die Handlung ist in einem abgelegenen und abgehängten Dorf angesiedelt. Die Dorfbewohner bereiten sich auf ihr traditionelles Dorffest vor. Stanisic versteht es meisterhaft, die Schicksale und gegenwärtigen Probleme der oft skurrilen Figuren mit der Historie und den Legenden des Dorfes zu verbinden. Hervorzuheben sind auch die interessante Struktur und die eindrucksvolle Sprache des Autors, die das Lesen zum Erlebnis werden lassen. "Weltliteratur aus der Uckermark" schrieb die FAZ !  

 


Die Türen ins Ehm Welk-Haus bleiben noch verschlossen - im Inneren wird gewerkelt ...

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24. Februar 2021
Vorlesewettbewerb - digital

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20. November 2020 - bundesweiter Vorlesetag

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Vor 70 Jahren bezogen die Welks ihr Haus in Bad Doberan 

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Nachruf - unser Vereinsmitglied Silvana Rieck ist verstorben

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Externe Veranstaltungshinweise

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