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29.09.22
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4.10.2022
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"Die stillen Gefährten"
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Ehm Welk-Woche 2022
Unserer Rückblick

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Öffnungszeiten
Donnerstag, Freitag u. Samstag

13 - 16 Uhr

 


 

Unsere Ehm Welk-Woche 2022 im Rückblick

Ein Bericht unseres Vereinsmitgliedes Thomas Hoppe:

Im Literaturhaus lebt Geschichte auf

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190 Jahre Hinstorff-Verlag, 138 Jahre Ehm Welk, 85 Jahre „Die Heiden von Kummerow“, 70 Jahre Pädagogischer Austauschdienst
– unsere traditionelle Ehm Welk-Woche hatte es wieder mal in sich.


Zum Start öffnete im Sommerarbeitsraum von Welk die kleine Sonderschau zur Historie des 1831 von Dethloff Carl Hinstorff gegründeten Verlages, die noch bis zum 29. Oktober besucht werden kann.

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Am Vortag des 138.Geburtstages von Ehm Welk erinnerte unser Vereinsmitglied Heribert Koth an der Bad Doberaner Grabstelle des Autors der Heiden von Kummerow an dessen Verhältnis zu seinem Lehrer „Kantor Kannegießer“ und führte die Teilnehmer*innen des Gedenkens zu Gräbern einstiger Lehrer der Münsterstadt. „Daraus haben sich dann einige ganz interessante Gespräche entwickelt“, schätzte unsere Vereinsvorsitzende Ulla Golombek dazu ein.

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Am 30. August konnte im Ehm Welk-Haus die Leiterin des Rostocker Hinstorff-Verlages, Eva Maria Buchholz, begrüßt werden, die die 190-jährige Geschichte ihres Hauses Revue passieren ließ. Dabei kam auch zur Sprache, dass allein von Hinstorff bislang rund 5,7 Millionen Exemplare von Welk-Werken (bei insgesamt geschätzten sieben Millionen) verkauft wurden und die zweiteilige Hörbuch-CD „Die Heiden von Kummerow“ (beim NDR produziert, gelesen von Gerd Micheel und Ulrich Voß) wurde von der Verlegerin besonders empfohlen. Eva Maria Buchholz dankte unserem Freundeskreis für die Begleitung ihrer Präsentation durch drei Vorleser*innen aus dem Verein.

 

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Zwei Bad Doberaner Grundschulklassen konnten am Folgetag mit der Illustratorin Kristina Andres gemeinsam ein Kinderbuch lesen und dazu selbst Illustrationen zeichnen. „Das ist eines unserer Anliegen, das wir sozusagen von Ehm Welk aufgetragen bekommen haben, dass wir uns ganz besonders um die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen kümmern möchten“, resümierte Ulla Golombek.

 

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Sie führte dann prompt am nächsten Nachmittag 18 junge Leute durch das städtische Anwesen an der Dammchaussee und brachte somit auch Gästen aus der Türkei, aus Albanien sowie Rumänien und aus Ägypten das Leben und Wirken Ehm Welks näher. Die Gruppe gehörte zu einem Projekt des 1952 von deutschen Kultusministern gegründeten Pädagogischen Austauschdienstes.

 

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Bild zum Büchermachen

Am Donnerstagabend standen im Rahmen unserer Welk-Woche die beiden Hinstorff-Lektoren, Andrea Struck und Thomas Gallien, den zahlreichen Besuchern ihrer Runde übers Büchermachen ganz offen Rede und Antwort. Die meisten, der einfach zugesandten Manuskripte scheinen jedoch keine Chance zu haben, verlegt zu werden. Quasi einen Geschenktipp für Weihnachten gab es aber noch: Demnächst soll nämlich das Hinstorff-Büchlein: „Peter E. und die Kunst“ von Wolf Karge erscheinen, in dem der Autor das Lebensbild des Druckereibesitzers, Buchhändlers und Hinstorff-Chefs von 1907 bis 1959 nachzeichnet.
Übrigens soll der Nienhäger Gespensterwald im von Susanne Janssen illustrierten (2008 preisgekrönten) Hinstorff-Kinderbuch „Hänsel und Gretel“ Spuren hinterlassen haben.

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Zum Finale der Welk-Woche drehte sich alles noch einmal um „Die Heiden von Kummerow“, die erstmals 1937 erschienen waren. Unser Vorstandsmitglied Heribert Koth erzählte dazu eingangs die DDR-Polit-Posse über den ursprünglich geplanten Standort des fünfzehnteiligen Heiden-Betonreliefs von Reinhard Schmidt (heute vor der Dammchaussee 23): Prohner Neubau-POS trug schon Welks Namen, doch die zuständigen Stralsunder Genossen schworen plötzlich auch hier auf Karl Liebknecht – Welks Name würde übermalt und Agathe Lindner-Welk damit sehr verletzt, wie Heribert Koth von seiner Mutter Erika weiß, die den Welks seit 1955 zur Seite stand. (Wie es mit dem Relief dann weiterging, kann hier nachgelesen werden.)

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Mit Begeisterung beteiligten sich jetzt einige Besucher*innen an der Entschlüssung der von Schmidt und Restaurator Rainer Kessel in Beton gegossenen Szenen aus dem berühmtesten Welk-Roman und lauschten schließlich einigen dazugehörigen Buch-Passagen, gelesen von Ulla Golombek und Heribert Koth. Letzterer erklärte zum Finale: „Es gibt ja noch so viele weitere Szenen, aber die sparen wir uns vielleicht für eins der nächsten Jahre auf.“
Thomas Hoppe
(Bilder: Freundeskreis)

29.09.2022

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Gast ist Günther H.W. Preuße

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Externe Veranstaltungshinweise

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