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Ehm Welk-Haus

Freundeskreis Ehm Welk e.V.

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Ehm Welk-Haus Bad Doberan

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Uns auf  besuchen ...  

Ausstellung
Gebrauchsgrafik
von Klaus Grosche
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26. Juli 2022
"Vorgelesen & Zugehört"

Wer war Marga Böhmer?
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"Singende Barsche"

Lesung mit
Bert Lingnau

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Öffnungszeiten

Donnerstag, Freitag und Samstag
13:00 bis 16:00 Uhr
(aktualisiert März 2022)

 

 

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Portrait der Künstlerin
Siri Köppchen - Malerei und Grafik

 

Geboren im Mai 1963 in Zwenkau, zur Schule gegangen in Markkleeberg und Leipzig, nach Arbeit in der Landwirtschaft und Schlosserlehre Studium an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Heiligendamm mit einem Abschluss als Diplom – Designerin (FH) im Jahr 1987, nach diversen prekären Beschäftigungen als Grafikerin von 2002 bis 2012 in den Kunst- und Buchdruckwerkstätten der Leipziger Buchkinder, seit 2014 Kulturplanerin für die Veranstaltungen und Projekte eines Kulturvereins in Grimma-Kössern.

Schon immer habe ich gemalt, als Studentin, als junge Hausfrau und Mutter, als Berufstätige, auch als Fabrikarbeiterin im 3-Schichtsystem, auf dem Fußboden im Schlafzimmer, in Gartenlauben, am Familienesstisch, in winzigen Arbeitszimmern. Es gibt kein Atelier und keine Lagerflächen, dafür unzählige Bilder. Sie liegen unterm Bett, hängen bei Freunden, der Familie, bei Nachbarn...

Meine Themen sind alltäglich, meine Arbeit, meine Kinder, mein sonntäglicher Spaziergang. Jedes Bild hat Bezug zu meinem Umfeld, zu den Menschen, die mir nahe stehen, zu den Landschaften, durch die mich meine Wege und Reisen führen und geführt haben. Das Konkrete ist für mich wie ein Baukasten, eine Zutatenliste für alles, was sein könnte, für das, was von mir auf Papier und Leinwand gebracht und erzählt werden kann. Es geht dabei um Komposition, Ausgewogenheit und Kontraste, Farbklänge, Strukturen. Mich reizt das Zusammenspiel von Geplantem und Zufälligem. Ich nutze hauptsächlich Acrylfarben, male auf Leinwand oder Papier, oft auf Recyclingpapier, auf alten Kalendern z.B. Es kommt mir gelegen, wenn das ursprüngliche Foto oder der Texte hervorblitzt und so Teil des fertigen Bildes wird. Der Linoldruck ist ein wiederkehrendes Arbeitsmittel.

Inzwischen bin ich 59 Jahre alt und beginne damit, meine Bilder aus längst vergangenen Tagen neu zu übermalen. Das fühlt sich richtig an, ist ein Prozess, der natürliche Alterungsprozess vielleicht. Es soll die Spur sein, auf der mich diejenigen finden können, die nach mir suchen.

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Externe Veranstaltungshinweise

Literaturhaus Rostock - Peter-Weiss-Haus, Doberaner­ Straße 21

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Uckermärkische Literaturgesellschaft e.V.

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Literatur-Link-Tipps

Blogbuster 2020 - Preis für Literaturblogger

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Bookster - Bücherblog in Rostock

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